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Auf der Berlinale etwas über Gaza und Israel erfahren? Das geht! Zum Beispiel in den Filmen »Where to?« und »Chronicles from the Siege«. Sie erzählen mehr über das Schicksal der Menschen als die überhitzte Debatte.
Deutsche Talente stechen in diesem Jahr aus dem Berlinale-Programm hervor. Den größten Aufschlag macht Eva Trobischs Drama »Etwas ganz Besonderes« über eine Familie, die den Halt verliert. Ist das ihr internationaler Durchbruch?
Im rasanten Kinofilm »Marty Supreme« brilliert Timothée Chalamet als Tischtenniscrack, der um jeden Preis berühmt werden will. Sympathisch? Nein. Aber oscarreif.
Im Film »The Housemaid« ist Amanda Seyfried nicht nur als Schauspielerin zu sehen, der Abspann listet sie auch als »ausführende Produzentin«. Nun stellte sie klar, dass der schmeichelnde Titel sie selbst überrascht habe.
Neuerdings schreiben Fans das Ende ihrer Lieblingsfilme um und zeigen die fertigen Clips im Internet. Ein neues KI-Tool macht das möglich. SPIEGEL-Redakteur Oliver Kaever erklärt die Masche und sagt, warum sie für Unmut sorgt.
Zahlreiche Schauspieler und Regisseure haben Kritik an der Berlinale in der Gaza-Frage geäußert. Sie werfen dem Filmfestival Zensur vor.
Der Wettbewerbsbeitrag »Rose« handelt von einer Frau, die sich im 17. Jahrhundert als Mann ausgibt. Dem Regisseur Markus Schleinzer ist ein großartiges Drama gelungen – vor allem dank seiner Hauptdarstellerin Sandra Hüller.
Wim Wenders nannte das Kino ein »Gegengewicht zur Politik« und wollte sich als Jurypräsident der Berlinale nicht zum Gazakrieg äußern. Deshalb hat die indische Autorin Arundhati Roy ihre Reise zum Festival abgesagt.
Die Filme sind stark, die Zahlen gut, und bei der Filmförderung ist endlich der Durchbruch gelungen: Das deutsche Kino befindet sich im Aufschwung. Doch ausgerechnet jetzt schwächelt die Berlinale.
Gleich drei Superhelden sind im starbesetzten Noir-Thriller »Crime 101« zu sehen, aber echte Superkräfte haben vor allem die gute Storyvorlage und die schön altmodische Inszenierung von Regisseur Bart Layton.
Im Berlinale-Wettbewerbsfilm »Rose« spielt Sandra Hüller eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert als Mann ausgibt. Die gefeierte Schauspielerin hat in der Rolle dazugelernt, wie sie sagt: »Eine Hose beschützt einen immer«.
1971 spielte er die Rolle seines Lebens: den scheinsuizidalen Harold in Hal Ashbys Komödie »Harold und Maude«. Eine große Karriere blieb Bud Cort danach versagt. Nun ist der Schauspieler gestorben, er wurde 77 Jahre alt.
Wegen ihres genetisch erhöhten Krebsrisikos hat sich Angelina Jolie 2013 vorsorglich Brüste und Eierstöcke entfernen lassen. In ihrem neuesten Film spielt sie eine Frau, bei der Brustkrebs diagnostiziert wird.
In zahlreichen Fernsehserien spielte James Van Der Beek mit. Mit der Jugendserie »Dawson's Creek« gelang ihm der Durchbruch. 2024 machte er eine Darmkrebsdiagnose öffentlich. Nun erlag er der Krankheit im Alter von 48 Jahren.
Nach Jahren am Limit sorgt die Reform der Filmförderung für eine Atempause. Doch die eigentliche Bedrohung wird von der Politik weiter unterschätzt.
Bevor sie bei den Oscars um die Preise konkurrieren, plaudern die Nominierten beim Essen der Academy traditionell entspannt. Es gibt ein Klassenfoto und Tipps für die Dankesrede. Die Bilder.
Die Oscarpreisträgerin lebt in einer heterosexuellen Beziehung, spielt aber häufig Rollen in queeren Kontexten. In einem Interview hat Olivia Colman nun verraten, sie habe sich »schon immer irgendwie nicht-binär« gefühlt.
Der deutsche Regisseur Wim Wenders ist Jurychef der Berlinale 2026. Er sitzt im Kino am liebsten in der zweiten Reihe – und sagt, dass Filmeschauen durchaus auch Arbeit sein kann.
99 Prozent Zustimmung bei Kinogängern, acht Prozent bei der Kritik: So uneins wie bei »Melania« waren Publikum und Presse auf dem Filmbewertungsportal Rotten Tomatoes noch nie.
Starkes Lampenfieber und Panikattacken: Hollywoodstar Chris Hemsworth kämpfte nach eigener Aussage zu Beginn seiner Karriere als Donnergott Thor mit Problemen. Seine Fans habe er getäuscht.